Frühlings Erwachen

icons8-menu-96_edited.png

von Thomas Birkmeir nach Frank Wedekind

Ab April 2021 darf Jakob wieder ans Theater der Jugend zurückkehren. Und zwar mit einem der wichtigsten Stücke unserer Zeit; "Frühlings Erwachen" von Frank Wedekind. Jakob wird in einer frischen Neuüberarbeitung und unter der Regie von Thomas Birkmeir die Rolle Otto/Ilse übernehmen.

Mehr Infos unter: https://www.tdj.at/spielplan/spielplan-20202021/s/fruehlings-erwachen/

theater.jpg

"In seiner 1891 erschienenen, von eigenen Erfahrungen und Freundschaften geprägten »Kindertragödie« erzählt Frank Wedekind von einer der tiefgreifendsten Veränderungen eines jeden Lebens – dem Erwachsenwerden.
Denn was wir mit zunehmendem Alter rückblickend gerne als schönste Zeit unseres Lebens verklären, ist mit Sicherheit auch eine der schwierigsten und verletzlichsten Phasen, die jeder Mensch durchlaufen muss. In besonderem Maße trifft das auch auf die jugendlichen Hauptfiguren Melchior, Moritz und Wendla zu, die sich nicht nur mit ihrer aufkeimenden Sexualität und der damit einhergehenden Verunsicherung konfrontiert sehen, sondern nicht zuletzt auch mit dem Unverständnis ihrer Eltern und dem sich stetig steigernden Leistungsdruck zu kämpfen haben; einem Druck, dem nicht alle standhalten können. Mit ihren Ängsten und Nöten alleine gelassen, dreht sich die Spirale aus überwältigenden Gefühlen und unerreichbaren Idealvorstellungen immer schneller – bis es für den sensiblen Moritz nur noch einen Ausweg zu geben scheint…
Sich in die Gruppe einordnen und dazugehören, aus der Masse hervorstechen und dabei bloß nicht »das Rennen bereits am Start verlieren«: Die Tatsache, dass immer mehr Jugendliche an den oft widersprüchlichen gesellschaftlichen Erwartungen zerbrechen, zeigt auf eindrucksvolle Weise, dass Wedekinds provokative Bestandsaufnahme der Wilhelminischen Gesellschaft auch im 21. Jahrhundert nicht ad acta gelegt werden kann. Autor und Regisseur Thomas Birkmeir befragt diesen Klassiker der Theaterliteratur, der aus dem Kanon der Schullektüre nicht wegzudenken ist, mit heutigem Blick."

Theater der Jugend